29. Juni 2009

KACKE AM ZAUN

Es ist Sonntag. Mein Freund ist schon wach und hat den Müll rausgebracht. Geschockt erzählt er mir von Kacke am Gartenzaun und einem Klopapierberg. Verwirrt und verschlafen stehe ich auf. Wer macht denn so was, das kann nicht sein! Ich öffne das Fenster und schaue auf einen Fliegenschwarm, der es sich auf dem braunen Berg bequem gemacht hat, gleichzeitig rieche ich einen widerlichen Geruch. Klopapierberg ist ein wenig übertrieben, aber klar ist, daß es kein Hund war, denn Hunde putzen sich nicht ab! Pfui! Der Fliegenschwarm hebt ab und ich sehe das Ausmaß, der Mensch muss es eilig gehabt haben. Ich überlege wie ich den Haufen am einfachsten entferne und komme zu dem Schluss, dass es Männersache sein muss. Also gehe ich zuerst mit einer Freundin Kaffee trinken und lasse die Kacke am Tatort dampfen. Am Abend entfernt glücklicherweise mein Freund das Objekt und unser Gartenzaun ist wieder rein!

25. Juni 2009

Achtung die Gefleckte kommt!

Oder warum Selbstbräuner einfach nichts taugen!

Vorgestern überkam mich ein schreckliches Gefühl, ich kam mir blass und krank vor und erinnerte mich an die Worte meiner Mutter, die mich vor kurzem fragte, ob denn der Gothic-Look in meinem Alter noch aktuell sei. Das weiße Puder in meinem Gesicht würde mich blass machen. Ich war geschockt, denn ich benutze nie Puder. Meine Gothic-Phase ist auch schon lange her. Zeit etwas für die Bräune zu tun! Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist an natürliche Bräune nicht zu denken und Hautkrebstempel wie Solarien besuche ich nicht. Also kramte ich die Creme aus meinem Schrank die mir laut der Verpackung schnelle und gleichmäßige Bräune versprach. Ich cremte mich großzügig und gleichmäßig (!) ein und säuberte danach auch meine Hände. Am nächsten Tag hatte ich orangene Haut! Das Weiß war durch eine andere sehr ungesund aussehende Farbe ersetzt. Meine Hände waren besonders braun. Aber am allerschlimmsten war die gefleckte Haut auf die mich eine nette Kollegin aufmerksam machte. Ein Glück war die Sonne nicht vorhanden und in schlecht ausgeleuchteten Räumen sah man die Flecken nicht. Ich hielt mich im Dunkeln auf. Durch kräftiges schrubben am Abend entfernte ich teilweise die Farbe. Momentan warte ich immer noch auf die Rückkehr meiner Blässe.

18. Juni 2009

Sommer hatte ich anders in Erinnerung!

Es verdunkelt sich. Nein, nicht meine Stimmung, die ist sowieso immer dunkel-sarkastisch-leidend, es ist wie immer der Himmel. Eigentlich sollte es Sommer sein, doch seit Wochen befindet sich ein Knirps in meinem täglichen Handgepäck. Meine Mutter wäre stolz auf mich, denn in meiner frühen Jugend wurde ich immer gezwungen diesen Minischirm bei mir zu tragen - und ich habe ihn fast immer daheim vergessen. Ups! Jetzt wo ich älter bin trage ich ihn gerne bei mir. 

Regen, fast jeden Tag. Ein klammes Gefühl und ein stetiges tröpfeln verfolgen mich. Anstelle vertrockneter Rasenflächen sehe ich überall saftiges grün. Ein Öfchen steht unter meinem Schreibtisch, denn die Heizung in den Büroräumen ist im "Sommer" nicht an. Ich schaue aus meinem Fenster und sehe grauen Himmel mit wehenden Bäumen. Spontan bekomme ich Lust einen heißen Äppler zu trinken, Karussell auf dem Weihnachtsmarkt zu fahren und mich in meine grüne Badewanne zu legen. 

So sollte ein Sommer nicht sein!

17. Juni 2009

Lebensfreude Pur gilt nicht für den nächsten Tag!

FILM-TIPP

Eines Nachts beim Zappen im Halbschlaf wurde ich auf einen Film aufmerksam, der auf jeden Fall einer der absurdesten Filme ist, die ich je gesehen habe. Leute mit Flugangst und Schlangenphobie sollten jetzt nicht weiterlesen. Sein Titel: Snakes on a Plane.

Ich verpasste den Anfang des Filmes und auch den Namen. Somit war ich etwas verwirrt als plötzlich Schlangen im Flugzeug waren und der vermeintliche Fluzeugkatastrophenfilm zu einem Schlangenproblemfilm wurde. Wie ich später im Film erfuhr, hatte ein böser Verbrecher die Schlangen in das Flugzeug geschmuggelt und sie mit Pheromonen gespritzt um sie aggressiver zu machen. Toll! Natürlich wird der Pilot gebissen. 

Die Passagiere geraten in Panik. Ein Agent - gespielt von Samuel L. Jackson, der anscheinend zur Zeit des Filmes in Geldnot war - fotografiert mit seinem Mobiltelefon alle Schlangen und kontaktiert einen Schlangenexperten in L.A. der das Antiserum besorgen soll. Im Flugzeug, das durch den Schlangenbesuch natürlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, herrscht plötzlich Druckabfall, auch der Co-Pilot ist natürlich einer Schlange zum Opfer gefallen, somit muss Herr Jackson das Flugzeug reparieren und steuern. Zu seinem Glück kennt sich ein Passagier mit Flugsimulation aus und somit kann das Flugzeug sicher gelandet werden. Mehr brauche ich nicht zu sagen, einfach ein prima Film!

4. Juni 2009

Der Luxuspraktikant...

... fällt nicht durch sein Können auf.

2. Juni 2009

Safer sex...

... aber doch nicht mit meinem Gartenzaun. Gestern stellte ich bestürzt fest, dass ein wehendes wabbeliges etwas über einer Zacke meines metallenen Gartenzaunes stülpt. Erst beim näheren Hinsehen identifizierte ich es als Kondom. Aha! Wer macht denn so was und vor allem warum? War es der Einbrecher der sich beim Klettern über den rostigen Gartenzaun nicht verletzten wollte oder etwa ein Pärchen das sich in unserem Garten vereinigen wollte. Komische Sachen passieren rund um meine Wohnruine. Unerklärliche Dinge, die viel Raum für Spekulationen lassen. Man darf weiterhin gespannt sein.

Ein Foto folgt! Leider fand meine Digitalkamera das Bildmotiv ziemlich unscharf und ich muss den Tatort nochmal fotografieren.