5. Oktober 2009

UNGEPLANTER FLOHMARKTKAUF


Nur schauen, nichts kaufen hat auch diesesmal wieder nicht geklappt. 
  • MOONBOOTS - 1 Euro (fast geschenkt)
  • Hochzeitstasse Charles & Diana von 1981 - 3 Euro (Glückskauf)
  • Postkarte aus Rom mit unbekannten Grüßen - 1 Euro (lockerer Kauf)
  • Vermeintlich alte Dose - 18 Euro (hart erkämpft)

1. September 2009

SPERRMÜLLFUND



Das Buch "Ich habe alles gelebt." von Peggy Guggenheim lag in einer der üblichen Zu-Verschenken-Bücherkisten die in Bornheim vor den Häusern stehen. Eine sehr praktische Art sich Sachen zu entledigen und sich dabei nicht schlecht zu fühlen. Ich nahm es mit und las die Einleitung und den Anfang des ersten Kapitels und stoppte dann, denn die ersten vier Zeilen fand ich sehr erheiternd. Ob ich es jemals weiterlesen werde weiss ich nicht. Bei Interesse kann man es sich bei mir abholen, bzw. in einer meiner nächsten "Zu-Verschenken-Kisten" danach schauen!

DIE NUDEL



Letzte Woche kaufte ich ein Packung Nudeln. Sie hatten eine bestimmte, sehr sympathische Form und ich freute mich schon auf das Servieren. Also bereitete ich ein leckeres Nudelgericht vor, warf die Nudeln in den Kochtopf und erwartete erfreut das Ergebnis. Leider quollen sie in eine erschreckende Form auf und verloren jeglichen Charme. Geschmeckt habe sie trotzdem, obwohl sie mich an den Film Donnie Darko erinnerten.

31. August 2009

MANCHESTER - Part 3: Shoppingalarm



Wie immer für mich zu früh und mit einem leichten Kater machten wir uns ans Frühstück. Diesmal beans on toast und bacon. Lecker! Danach starteten wir - wie immer - unsere tägliche Shopping-Tour im Primark. Dort wird man aufgrund wahnsinnig billiger Preise zum einkaufen seltsamer Klamotten gezwungen, die man unter anderen Umständen wahrscheinlich nie gekauft hätte. Eigentlich wollte ich standhaft bleiben, doch am Ende diese Tages hatte ich die größte Tüte u.a. mit einem grünen Paillettengeldbeutel und Tigerhausschuhen gefüllt. Bis heute sind alle meine neuen Kleidungsstücke in ihrer Form gleich geblieben und haben auch sonst keine Verschleiß-Erscheinungen gezeigt. Nicht so die Schuhe meiner Mitreisenden Eva. Vor ein paar Tagen erhielt ich eine wütende SMS mit den Worten "Bin auf Geschäftsreise - meine grauen Englandschuhe lösen sich schon auf und ich habe keine Ersatzschuhe dabei!" 


Am Abend starteten wir wieder unser übliches Programm. Erst ein beer and burger meal, dann Corky's, dann in eine weitere Bar. In einer Bar gab es witzige Illustrationen an der Wand. Nachdem ich sie fotografiert hatte wurde mir von einem jungen Mann mit einem T-Shirt auf dem eine illustrierte Hängebrust abgedruckt war ein Flyer mit dem Titel KUNST gegeben. Leider war die angekündigte Veranstaltung nicht während unseren Manchester-Aufenthaltes, trotzdem werde ich sein T-Shirt nie vergessen und bei bevorstehender Hochzeit darüber nachdenken, ob ich bei meinem Junggesellinnen-Abschied eine Hängebrust-Shirt mit der Aufschrift "Ich bleibe bis zum bitteren Ende bei Dir!" tragen werde. Nach dieser Bar zogen wir in eine weitere Bar diesmal im GAY-Viertel und tranken weitere bunte Schnäpse um dann in einem Rockerschuppen zu versacken.


20. August 2009

Good places - bad places!



MANCHESTER - Part 2: Stoke-on-Trent

Tag 2:
Nach einem leckeren Frühstück mit Instantkaffee und irischem Sodabread starteten wir unsere Ausflug nach Stoke-on-Trent, eigentlich bekannt für Töpferkunst, allerdings auch Geburtsort von Robbie Williams und, wie ich im Nachhinein feststellte, von SLASH. In Stoke sah es ehr unspektakulär aus, dieser Eindruck änderte sich nach näherem Umsehen nicht. Wir besuchten ein großes Einkaufszentrum und probierten oatcakes, eine angebliche Spezialität aus Stoke, die man dann eigentlich auch stokecakes nennen könnte. Diese Spezialität nennt man in Deutschland Pfannkuchen. Nach dem Besuch einer Toilette mit funktionierender Spülung, was uns immer sehr beruhigte, wanderten wir los. Ziel unsere Wanderung war das Red Lions Pub in Burslem, das vor Jahren einmal von Robbie's Mutter geführt wurde. Am Pub angekommen, war ich enttäuscht, denn es war mit Abstand das hässlichste Pub, das ich je gesehen hatte. Modernisiert, kalt, klein, ohne Charme und voll mit vielen unfreundlichen Menschen mit schlechten Zähnen, die sich in ihrer englischen Ruhe von uns Touristen gestört fühlten. Als erstes wurden wir nach unserem Personalausweis gefragt, was für mich das Highlight des Tages war.
 

An Robbie erinnerte nichts, außer einer Inschrift an der Wand und einem kleinen Bild an der Bar. Nach einem schnellen Getränk verliessen wir das Pub, besuchten noch ein Stadion und einen Park bevor wir die Heimreise antraten, um dort unsere üblichen Abendprogramm zu starten. Diesmal ersetzen wir Burger durch indisches Essen - Cider und Corky's wurden nicht ersetzt sondern wie üblich eingenommen.

19. August 2009

MANCHESTER - Part 1: Ankunft

Vor meiner Reise wurde ich mehrfach gefragt warum ich denn nun ausgerechnet nach Manchester wolle. Meine Mutter, eine pensionierte Englischlehrerin, fing wie wild an, irgendetwas in alten Schulbüchern über die Stadt herauszufinden - nichts! Die Antwort war bis dahin ganz einfach. Ich wollte meine Ex-Mitbewohnerin, gute Freundin und England-Fanatikerin Nadine besuchen. Von Manchester wusste ich bis dahin nur: Danny Boyle, Liam und Noel Gallagher, Morrissey und Mark Owen wurden dort geboren, desweiteren ist Manchester United ein sehr erfolgreicher Fußball-Club, in dem Wayne Rooney spielt. That's it!

Tag 1:
Flug LH 4850 ging um 8.15 Uhr in die Luft und brachte meine zwei Begleiterinnen Eva und Lenka und mich "just in time" nach Manchester. Wir kauften uns eine Megarider, das Ticket mit dem man unbegrenzt herumfahren darf. Ohne auszuruhen wendeten wir uns wichtigen Frauensachen zu - SHOPPING! Total ermüdet und erschöpft fielen wir am Abend in ein Pub ein und bestellten erstmal ein beer and burger meal. Für mich als Bier-Feind wie immer mit Cider.



Die Wasserdrucksituation machte uns Angst. Mehrfach funktionierten die Klospülungen nicht und auch die Hygiene war nicht auf dem saubersten Stand. Ein Glück fungierte meine Begleiterin Eva als Desinfektionsbeauftrage und versorgte uns nach jedem Klogang mit Sagrotantüchern. Zur innerlichen Desinfekzierung sorgten tolle bunte Vodka-Shots - Corky's - wie auf deren Website ausdrücklich gesagt wird "only available in the UK". 


Die Jukebox spielte Robbie Williams und auf einer Leinwand lief stumm Football - how Englisch! Am Ende des Tages fielen wir erschöpft mit vollen Einkaufstüten, vollem Magen und ein bisschen betrunken im Stadtteil Rusholme ins Bett, um am nächsten Tag eine Reise in die Heimat von Robbie Williams zu starten.

... to be continued!


6. August 2009

TELEFON-TERROR


Telefonstimme:

Studentensekretariat Mannheim, guten Tag.


Frau Judith:

Hallo, ich habe wahrscheinlich im Jahr 1999 bei Ihnen 

studiert und brauche eine Studienbescheinigung.


Telefonstimme:

Aha und welche Fächer?


Frau Judith:

Wahrscheinlich VWLBuchwissenschaft und Publizistik.


Telefonstimme:

Ihr Geburtsjahr und Stadt bitte.


Frau Judith

Mannheim 1979


.......warten.......getippe.......seufzen.......


Telefonstimme:

Zwei von Ihnen genannte Fächer kann man bei uns nicht 

studieren. Sind Sie sich sicher, dass Sie diese studiert haben?


Frau Judith:

Naja, ich denke schon. 


.......warten.......getippe.......seufzen.......


Telefonstimme:

Ich finde Sie nicht. Sie müssen woanders studiert haben.


Frau Judith:

Hilfe! Wo hab ich denn studiert?


Telefonstimme:

Das weiss ich doch nicht! Wissen Sie denn wo Sie gewohnt haben?


Frau Judith:

Während meiner Studienzeit fast immer in Mannheim.


Telefonstimme:

Moment, ich suche Sie nochmal.


.......warten.......getippe.......seufzen.......


Telefonstimme:

Julian Weber, Jahrgang 1980, VWL. Richtig?


Frau Judith:

Nein!


Telefonstimme:

Ich kann Sie nicht finden! Es tut mir sehr leid.


Frau Judith:

Ok. Vielen Dank! Ich probiers einfach mal woanders!


Telefonstimme:

Oh Gott!


Frau Judith:

Wiederhören!


Telefonstimme:

Bitte nicht.


KLICK!

5. August 2009

SERIEN-TIPP

Samstagmorgen. 11.00 Uhr. Endlich ist es wieder soweit, es kommt Anna und die Liebe, ein Serie die eigentlich unter der Woche ausgestrahlt wird und zeigt, wie es in einer Werbeagentur und im echten Leben NICHT ist. Samstags allerdings kann man alle Folgen der vorherigen Woche am Stück sehen. Prima!

Die Serienhauptfigur Anna, ist ein äußerst schüchternes, natürlich wahnsinnig begabtes Mauerblümchen das, wie sollte es anders sein, sich in den unglaublich gut aussehenden Jonas, Juniorchef der Werbeagentur Broda und Broda verliebt. Ihre böse Halbschwester Katja kommt ihr natürlich zuvor, klaut ihre Ideen, bekommt den Job und verführt den Juniorchef. Anstatt unglaublich froh zu sein, weder den schmierigen Typ noch den schrecklichen Job bekommen zu haben, kämpft Anna weiter um beides.

In der Werbeagentur Broda und Broda herrscht Familienkrieg. Das gutaussehende nicht weniger schmierige aber schon etwas gealterte Familienoberhaupt Robert Broda und seine Frau Natascha stehen sich feindlich gegenüber, da er sie mit der Produktionerin Maja betrügt. Sodom und Gomorrha! Maja wird schwanger, aber nicht von Robert sondern von ihrem Mitbewohner. Pech! Oder doch Glück? Denn Robert wird von seinem zweiten, nicht so besonders hübschen und äußerst fiesen Sohn Gerrit mit einem, wie sollte es anders sein, Kreativ-Award erschlagen. Heimlich gefilmt wird der Mord von Katja, die diese Information sinnvoll nutzt. Sie erpresst Natascha und Gerrit und fordert, Jonas zum Geschäftsführer zu ernennen. Mittlerweile ist Anna tablettenabhängig. Nur mit Tabletten ist sie kreativ und redselig. Jonas hilft ihr, diese Sucht zu überwinden, um danach Katja in Las Vegas zu heiraten. Zwischendurch wird immer heftig gepitched und das meistens innerhalb von einem Tag. Der Pitch wird angesetzt und die Präsentation ist am nächsten Tag. Das ist doch mal eine Ansage. So schnell kann es gehen, aber auch nur im Fernsehen. Der Pitch wird meistens von Anna allein bewältigt. Sie konzeptioniert, textet und scribbelt. Keiner hilft ihr und meistens wird ihre Idee entweder von ihrer Schwester oder von Gerrit geklaut. Da sie ohne Tabletten nicht wirklich sprechen kann kommt es meisten nicht heraus. Auch ein Halbbruder von Jonas und Gerrit taucht auf, natürlich mit dunkler Vergangenheit und kreativer Ader. Katja täuscht ein Schwangerschaft vor um Jonas, der sich mittlerweile in Anna verliebt hat, an sich zu binden. Wirklich geschwängert wird sie dann aber von Gerrit. Anstrengend, aber immer lustig, die wilde Welt der Werbung.

Ich kann nicht mehr und es muß auch wirklich langen! Das war ein kleiner Einblick in die Serie. Wahrscheinlich kommt am Ende alles raus und Anna und Jonas pitchen glücklich bis an ihr Lebensende!

Einfach einschalten: Jeden Samstagmorgen um 11.00 auf SAT 1 - ein wahrlich sinnloser Start ins Wochenende!

6. Juli 2009

UNGEPLANTER POLTERABEND

Nun sammle ich schon seit Monaten hässliches Geschirr! Und wer poltert? Niemand, außer meinem Freund und das ungewollt mit unserem schönen Geschirr.

Letzte Woche erhielt ich einen verzweifelten Anruf von meinem Freund. "Es ist etwas passiert!" Ich dachte sofort an Einbrecher, Kacke am Gartenzaun, Kaffee auf meinem Laptop, Gasexplosion oder Wasserschaden. Er beruhigte mich. Der Geschirrkorb war zusammengebrochen, er riss mehrere Teller, mein Guinnessglas, das ich während des Studiums in einem Irish-Pub entwendete und aus dem ich immer meine Apfelsaftschorle zu mir nahm, drei Starbucks-Tassen, von denen der Besitzer nie klar war, eine Tasse auf der furchtbar viele hässlich gezeichnete Katzen abgebildet waren und viel mehr mit sich in die Tiefe. Ein unglaublicher Verlust!

Das Ausmaß machte sich in Form leerer Regal mit buntem Geschirr bemerkbar, das eigentlich in die Polterabend-Sammelkiste gehört. Hässliche Sachen gehen nie kaputt. Warum gingen nicht die braunen Villeroy & Boch Tassen kaputt, die ein nett gemeintes aber nicht zu unserer Einrichtung passendes Geschenk meiner Mutter waren. So was ist "unkaputtbar", man kann es nicht entsorgen, aber es entsorgt sich auch nicht von selbst. Schlimm!

Spendenaufruf: Wer hat ein schönes Guinnessglas für mich? Ich vermisse meins und trinke Apfelsaftschorle gerne aus großen Gläsern. 

29. Juni 2009

KACKE AM ZAUN

Es ist Sonntag. Mein Freund ist schon wach und hat den Müll rausgebracht. Geschockt erzählt er mir von Kacke am Gartenzaun und einem Klopapierberg. Verwirrt und verschlafen stehe ich auf. Wer macht denn so was, das kann nicht sein! Ich öffne das Fenster und schaue auf einen Fliegenschwarm, der es sich auf dem braunen Berg bequem gemacht hat, gleichzeitig rieche ich einen widerlichen Geruch. Klopapierberg ist ein wenig übertrieben, aber klar ist, daß es kein Hund war, denn Hunde putzen sich nicht ab! Pfui! Der Fliegenschwarm hebt ab und ich sehe das Ausmaß, der Mensch muss es eilig gehabt haben. Ich überlege wie ich den Haufen am einfachsten entferne und komme zu dem Schluss, dass es Männersache sein muss. Also gehe ich zuerst mit einer Freundin Kaffee trinken und lasse die Kacke am Tatort dampfen. Am Abend entfernt glücklicherweise mein Freund das Objekt und unser Gartenzaun ist wieder rein!

25. Juni 2009

Achtung die Gefleckte kommt!

Oder warum Selbstbräuner einfach nichts taugen!

Vorgestern überkam mich ein schreckliches Gefühl, ich kam mir blass und krank vor und erinnerte mich an die Worte meiner Mutter, die mich vor kurzem fragte, ob denn der Gothic-Look in meinem Alter noch aktuell sei. Das weiße Puder in meinem Gesicht würde mich blass machen. Ich war geschockt, denn ich benutze nie Puder. Meine Gothic-Phase ist auch schon lange her. Zeit etwas für die Bräune zu tun! Aufgrund der aktuellen Wetterlage ist an natürliche Bräune nicht zu denken und Hautkrebstempel wie Solarien besuche ich nicht. Also kramte ich die Creme aus meinem Schrank die mir laut der Verpackung schnelle und gleichmäßige Bräune versprach. Ich cremte mich großzügig und gleichmäßig (!) ein und säuberte danach auch meine Hände. Am nächsten Tag hatte ich orangene Haut! Das Weiß war durch eine andere sehr ungesund aussehende Farbe ersetzt. Meine Hände waren besonders braun. Aber am allerschlimmsten war die gefleckte Haut auf die mich eine nette Kollegin aufmerksam machte. Ein Glück war die Sonne nicht vorhanden und in schlecht ausgeleuchteten Räumen sah man die Flecken nicht. Ich hielt mich im Dunkeln auf. Durch kräftiges schrubben am Abend entfernte ich teilweise die Farbe. Momentan warte ich immer noch auf die Rückkehr meiner Blässe.

18. Juni 2009

Sommer hatte ich anders in Erinnerung!

Es verdunkelt sich. Nein, nicht meine Stimmung, die ist sowieso immer dunkel-sarkastisch-leidend, es ist wie immer der Himmel. Eigentlich sollte es Sommer sein, doch seit Wochen befindet sich ein Knirps in meinem täglichen Handgepäck. Meine Mutter wäre stolz auf mich, denn in meiner frühen Jugend wurde ich immer gezwungen diesen Minischirm bei mir zu tragen - und ich habe ihn fast immer daheim vergessen. Ups! Jetzt wo ich älter bin trage ich ihn gerne bei mir. 

Regen, fast jeden Tag. Ein klammes Gefühl und ein stetiges tröpfeln verfolgen mich. Anstelle vertrockneter Rasenflächen sehe ich überall saftiges grün. Ein Öfchen steht unter meinem Schreibtisch, denn die Heizung in den Büroräumen ist im "Sommer" nicht an. Ich schaue aus meinem Fenster und sehe grauen Himmel mit wehenden Bäumen. Spontan bekomme ich Lust einen heißen Äppler zu trinken, Karussell auf dem Weihnachtsmarkt zu fahren und mich in meine grüne Badewanne zu legen. 

So sollte ein Sommer nicht sein!

17. Juni 2009

Lebensfreude Pur gilt nicht für den nächsten Tag!

FILM-TIPP

Eines Nachts beim Zappen im Halbschlaf wurde ich auf einen Film aufmerksam, der auf jeden Fall einer der absurdesten Filme ist, die ich je gesehen habe. Leute mit Flugangst und Schlangenphobie sollten jetzt nicht weiterlesen. Sein Titel: Snakes on a Plane.

Ich verpasste den Anfang des Filmes und auch den Namen. Somit war ich etwas verwirrt als plötzlich Schlangen im Flugzeug waren und der vermeintliche Fluzeugkatastrophenfilm zu einem Schlangenproblemfilm wurde. Wie ich später im Film erfuhr, hatte ein böser Verbrecher die Schlangen in das Flugzeug geschmuggelt und sie mit Pheromonen gespritzt um sie aggressiver zu machen. Toll! Natürlich wird der Pilot gebissen. 

Die Passagiere geraten in Panik. Ein Agent - gespielt von Samuel L. Jackson, der anscheinend zur Zeit des Filmes in Geldnot war - fotografiert mit seinem Mobiltelefon alle Schlangen und kontaktiert einen Schlangenexperten in L.A. der das Antiserum besorgen soll. Im Flugzeug, das durch den Schlangenbesuch natürlich in Mitleidenschaft gezogen wurde, herrscht plötzlich Druckabfall, auch der Co-Pilot ist natürlich einer Schlange zum Opfer gefallen, somit muss Herr Jackson das Flugzeug reparieren und steuern. Zu seinem Glück kennt sich ein Passagier mit Flugsimulation aus und somit kann das Flugzeug sicher gelandet werden. Mehr brauche ich nicht zu sagen, einfach ein prima Film!

4. Juni 2009

Der Luxuspraktikant...

... fällt nicht durch sein Können auf.

2. Juni 2009

Safer sex...

... aber doch nicht mit meinem Gartenzaun. Gestern stellte ich bestürzt fest, dass ein wehendes wabbeliges etwas über einer Zacke meines metallenen Gartenzaunes stülpt. Erst beim näheren Hinsehen identifizierte ich es als Kondom. Aha! Wer macht denn so was und vor allem warum? War es der Einbrecher der sich beim Klettern über den rostigen Gartenzaun nicht verletzten wollte oder etwa ein Pärchen das sich in unserem Garten vereinigen wollte. Komische Sachen passieren rund um meine Wohnruine. Unerklärliche Dinge, die viel Raum für Spekulationen lassen. Man darf weiterhin gespannt sein.

Ein Foto folgt! Leider fand meine Digitalkamera das Bildmotiv ziemlich unscharf und ich muss den Tatort nochmal fotografieren.

30. Mai 2009

Schrecklich schöne Thaimassage

Warum gehe ich eigentlich zur Thaimassage? Das frage ich mich jedesmal. Wenn die kleine Thaimasseuse mich durchknetet und über mich drüber läuft fühle ich mich, als ob mich jemand mit dem Nudelholz zusammenschlägt. Manchmal werde ich darauf hingewiesen mich zu melden falls ich Schmerz verspüre, doch ich schweige statt andauern zu schreien. Ich halte durch und fühle mich wie in einem harten Training, doch ohne mich zu bewegen. Irgendwann in der Mitte der Massagezeit hat dann auch mein Folterknecht festgestellt, dass ich irgendwann in meinem Leben sehr dehnbar war und nutzt das zu meinem Leidwesen aus. Überraschender Weise stellt sich immer ein kleiner Erfolg ein und ich fühle mich kurzzeitig in den anstrengenden Kunstturnunterricht meiner Jugend zurückversetzt. 

Am Ende jeder Massage frage ich mich ob ich mir diese Schmerzen nochmal freiwillig zufügen werde. Und eigentlich weiß ich jetzt schon die Antwort!

29. Mai 2009

Urlaubsgedanken im Glaskasten


Zur vollständigen Umwandlung eines Kreativen in einen Schrubber muss sich der Kreative an einem Ort aufhalten, der kreative Gedanken nicht zulässt. Manchmal langt ein großer Glaskasten mit grauem Innenleben. Dort wo neumodische Plastikboxen DDR-Charme versprühen und persönliche Gegenstände verboten werden fängt die Reise an. Ein blauer Teppich bringt den hitzköpfigen Kreativen in eine ruhige Stimmung, denn Blau fördert die Konzentration und hält wach. Somit steht eine Schrubberkarriere nichts mehr im Wege. 

Lass die Sonne in Dein Herz!

Ab jetzt auch mit Großbuchstaben

Da ich mit meiner Kleinschreibung schon mehrere Leser entzürnt habe schreibe ich ab jetzt RICHTIG, mit großen und kleinen Buchstaben.

28. Mai 2009

30 - die böse Zahl!

Seit ich 30 bin passieren seltsame Dinge! Ich finde Geld. Keine großen Beträge, aber auch Kleinvieh bringt Mist. Exakt an meinem 30sten fand ich einen 5 €-Schein, den ich zugleich in teure ökologische Faltencreme investierte, um diese dann im Hotelzimmer stehen zu lassen. Mist!

Letzte Woche fand ich 2 €, die ich in entzückende rote Schuhe anlegte. Diese hätte ich ohne das gefundene Geld nicht gekauft, denn sie sind zu klein. Aber da sie durch den Fund vergünstigt waren kaufte ich sie. Noch immer versuche ich sie durch Schuhspanner zu weiten, bzw. durch Innensohlenamputation zu vergrößern - bis jetzt leider ohne Erfolg!

Gestern lagen 10 Cent neben meinem Auto, diese habe ich noch nicht ausgegeben, da sie mir eventuell beim Aussteigen aus dem Auto gefallen sein könnten.

27. Mai 2009

Ist mein Auto zu dreckig?

Jeden Morgen das gleiche Bild:
An meinem Auto klebt ein Flyer einer Tankstelle. Man will mein Auto reinigen - innen und aussen - für nur 39,90 €. Wow! Ist mein Auto so dreckig? Macht es überhaupt Sinn ein Stadtauto das jeden Morgen frisch mit Feinstaub gepudert ist zu reinigen? Zudem gibt es in meiner Straße einen sehr großen, von Vögeln gerne benutzen Baum. Also alles sinnlos - in Krisensituationen sollte man sowieso sein Auto selbst reinigen.

25. Mai 2009

Lieber Einbrecher!


Beim nächsten Versuch bei uns einzubrechen bitte vorher beachten:
  1. Haus genau anschauen, in sich gehen und überlegen, ob es in so einer Ruine überhaupt irgendwas Sinnvolles zu holen gibt.
  2. Nicht durch unseren Garten laufen, eventuell schweben. 
  3. Die Gartenbank nicht mehr als Tritt benutzen, sie ist angesägt und unter ihr befinden sich Glasscherben.
Falls Du - ich glaube ich darf dich Duzen - nocheinmal vorbeikommen möchtest, dann klingle bitte vorher. Ich führe Dich dann durch die Wohnung und Du wirst sehen, bei uns gibt es nix

Vielen Dank für Dein Verständnis!

22. Mai 2009

Rechtschreibfähler

Sie kommen immer wieder. Ein Fehler begleitet mich seit ich tippen kann. UDN lese ich mehrmals täglich auf dem Monitor. Wäre er einmal nicht da, würde mir etwas fehlen. Nur mit UDN ist mein Tag vollkommen.

20. Mai 2009

Sushi...


... macht mich gerade träge und zwingt mich zu alkoholischen Verdauungmaßnahmen und a-ha. Warum mich der japanische Fischsnack zwingt a-ha zu hören weiss ich nicht. Die Wahl des alkoholische Verdauunggetränks fiel leicht aus. Einfach das Mitbringsel aus dem letzten Sommerurlaub trinken.

"Serefe"!

Der Quereinstieg ins Modelbusiness...


... hat leider nicht geklappt. Ohne Unterstützung von Rolfö oder Heidi sicherte ich mir vor ein paar Jahren einen Modeljob. hochmotiviert kam ich in Darmstadt an, wurde in ein Fußballoutfit gezwängt, mies geschminkt und zum schreien gezwungen. Leider bekam ich kein Foto von Heidi sondern ein Eis. Bis heute habe ich nie wieder einen Quereinstieg gewagt doch momentan spiele ich wieder mit dem Gedanken. Vorschläge sind willkommen!

Der Opferbär

was ein hundeleben!

am anfang war das wort?

so sieht's aus. aber was schreibt man, wenn die einzigen leser des blogs zwei texter sind, die am liebsten in woodstock gezeugt worden wären? man wird sehen ob ich mit buchstaben klar komme oder ob es am ende wieder heisst:

"schrubber bleib bei deinen leisten!"